Colegio Alemán de Temperley
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publicado el 19 de Diciembre de 2011

Reise Tagebuch Melina Villaruel

Reise Tagebuch: 15. September. München

Reise Tagebuch: 15. September. München
Am 15. September haben wir um 8:30 Uhr eine Bahn von der Jugendherberge zum Hauptbahnhof München genommen.Dann haben wir um ungefähr 9:00 einen Bus zum ex-Konzentrationslager in Dachau genommen.( Es gab viele Leute in diesem Bus). Halbe Stunde später, um 9: 30, sind wir im Konzentrationslager angekommen.Wir hatten ungefähr 2:30 Stunden, um diesen Platz zu besuchen. Als wir da angekommen sind, haben unsere Lehrerinnen wie kleine Telefone genommen- die heißen Audioguides- und dann sind wir durch das Lager gegangen.Es war sehr überraschend und auch traurig. Manche von meinen Freunden haben geweint, aber ich nicht. In diesem Lager gab es vielen ?Hallen? wo die Gefangenen schliefen und aßen.
Wenn man reingeht, gibt es ein Gitter und da steht: "Arbeit macht frei". Ich fühlte mich sehr komisch, weil ich in einem Ort war, wo viele Menschen getötet wurden . Das Konzentrationslager ist jetzt sehr touristisch, aber es ist noch sehr beeindruckend. Zum Beispiel von den 55 Hallen , die es am Anfang gab, gibt es heutzutage nur 2, die man besuchen kann.
Ich habe mit meinem Audioguide gehört, das nur in Dachau 4,2 Millionen Menschen getötet wurden. Es gab viele Juden, die getötet wurden und niemand wusste, was mit ihnen passiert war.
Wir haben auch das Krematorium gesehen. Es gab eine kleine Tafel auf dem Boden und da steht: Denket daran, wie wir hier starben. Ich habe Gänsehaut bekommen, das Krematorium war schrecklich. Wir haben die Öfen gesehen, wo die Menschen verbrannt wurden. Das war sehr schockierend. Außerdem habe ich im Audioguide gehört, dass die Gefangenen getötet wurden, wenn sie die Hände in den Hosentaschen hatten, wenn sie sprachen, wenn sie saßen, wenn sie schrien, wenn sie die Arbeit nicht gut gemacht haben, das bedeutet, dass sie wegen irgendetwas getötet wurden.
Auf diesem Foto konnen wir eine Skulptur sehen. Die hat eine Gefangene gemacht, die von dem Konzentrationslager flüchtete.
Wenn die Nationalsozialisten jemanden getötet haben, dann sagten sie,dass diese Person Selbstmord begangen hatte. Es war alles sehr grausam.Die Rationen wurden immer kleiner Und wir haben auch viele Folterinstrumente gesehen.


Es gab eine "Prioritätenliste". Zum Beispiel: Politische Genfangene waren wichtiger als Polen. Dann würden Sie ein größeres Bett haben. Die Juden und kranke Leute waren immer die letzten
auf de Prioritätenliste. Später haben wir uns in einem Treffpunkt im Konzentrationslager getroffen und um 12:00 Uhr sind wir weggegangen. Dann haben wir die Frauenkirche besucht.
Es war langweilig, aber ich habe etwas von diesem Dom gelernt. Zum Beispiel, dass er auf dem Frauenplatz in München steht, dass er im siebzehnten Jahrhundert gebaut wurde und dass der Baustil Spätgotik ist.
Dann hatten wir Freizeit und ich bin über den Marienplatz gelaufen, und habe einen Hamburger in Mc Donalds gegessen. Um ca.4 Uhr waren wir zurück im Hostel. Wir haben da geduscht und zu Abend gegessen, und dann haben uns unsere Lehrerinnen gesagt, dass wir ein anderes Museum besuchen würden. Wir waren alle müde und dachten.:EIN ANDERES MUSEUM?WIR WOLLEN NICHT NOCH EIN ANDERES MUSEUM BESUCHEN!!. Und Marta und Moni lachten. Wir wurden betrogen, weil wir das Hofbräuhaus in München besucht haben. Es war sehr groß, und es gab viele viele Leute da. Es gab auch viele Betrunkene. Ich habe neben einem bertunkenen Mann gesessen. Er hat mir gesagt, dass er mich heiraten möchte und dass er mich küssen möchte. Ich war sehr nervös, aber es war auch sehr lustig. Marta hat diesem Betrunkenen gesagt, dass ich ihre Tochter war und dass er mich nicht heiraten durfte. Es war sehr lustig, der Mann war total verrückt. Dort konnten wir kein Bier trinken weil wir minderjährig waren, wie schade! Aber Marta und Moni haben ein bisschen von ihrem Bier geteilt.Wir waren 2 Stunden in dem Hofbräuhaus und dann gingen wir zurück zur Jugendherberge. Ich war erschöpft, wir waren alle sehr müde, es war ein langer Tag für alle, deshalb sind wir ins Bett gegangen. Außerdem mussten wir am nächsten Tag früh aufstehen. Und das war mein Tagebucheintrag vom 15. September in München, Deutschland.

Melina Villaruel