Colegio Alemán de Temperley
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publicado el 19 de Diciembre de 2011

Zeitung Iri

Unser Besuch in Mainz . 30 September 2011


Unser Besuch in Mainz
Um 8:00Uhr haben wir uns am Bahnhof getroffen und eine halbe Stunde später sind wir mit dem Zug nach Frankfurt gefahren.
Als wir dort angekommen sind, haben wir einen weiteren Zug nach Mainz genommen. Zum Glück mussten wir nicht lange auf den Zug warten.
Die Fahrt dauerte 40 Minuten! Fast alle sind eingeschlafen!
Um 10:00 Uhr waren wir schon in Mainz. Vom Bahnhof nach Hoefchen sind wir mit dem Bus gefahren. Wir sind durch einen großen Markt an einem Platz gegangen, wo es viele Obst- und Gemüsestände gab. Alles sah sehr frisch aus!
Schon nach kurzer Zeit waren wir am Gutenberg-Museum Mainz, unser erstes Tagesziel. Als wir da waren, mussten wir noch kurz auf die Stadtführerin warten, bevor es ins Museum ging. Zuerst waren wir in einem Raum, in dem es eine alte Drückerpresse gab. Da hat die Führerin uns erzählt und gezeigt, wie der Druckprozess in der Vergangenheit durchgeführt wurde.
Sie hat uns ein bisschen über Gutenbergs Leben erzählt, z.B. dass er in Mainz geboren wurde (deswegen ist dieses Museum dort) und, dass er dann 10 Jahre lang in Straßburg gewohnt hat. Als er da gewohnt hat, hat er einige Sachen aus Metall erfunden, u.a. Modellformen mit denen er die Buchstaben für die Drückerpresse machen konnte. Die Führerin hat vor unseren Augen einen Buchstabe mit einer ähnlichen Modellform gemacht!
Dann hat sie eine Plakette mit 3 verschiedenen Farben bemalt, obwohl Johannes Gutenberg nur mit schwarzer Tinte gedruckt hat.
Danach hat sie das Plakette in die Drückerpresse gelegt und nach der helfenden Hand einer kräftigen Person gefragt, die mit viel Kraft die Druckerpresse bedienen sollte. Alle haben gelacht, als Nancy, unser "kräftigste" sich angeboten hat, denn sie ist sehr dünn und sieht nicht besonders stark aus. Mit der Hilfe der Führerin hat sie mit dem Hebel gedruckt. Nach diesem Kraftakt konnte sie den fertigen Druck aus der Presse nehmen. Nancy hat dieses Blatt als Geschenk bekommen, was sie sehr gefreut.
Danach haben wir den Rest des Museums besucht. Wir waren in einem Raum mit dunklem Licht und mit vielen Sicherheitseinrichtungen, wo es viele wertvolle gedruckte Bibeln gab. Diese Bibeln wurden als ?Gutenbergs Bibeln? bezeichnet. Außerdem haben wir die verschiedenen Stoffe gesehen, mit denen die Farben für das Stempeln gemacht wurden. Alle Pigmente wurden mit natürlichen Stoffen gemacht und wir waren überrascht als uns gesagt wurde, dass diese Stoffe mit Eiweiß vermischt wurden, damit es nicht so flüssig waren.
Nach ca. 1.30 Stunde hat unsere Führung durch das Gutenberg-Museum Mainz geendet.


Der Mainzer Dom
Nach dem Besuch im Gutenberg-Museum sind wir mit derselben Führerin zum Dom gegangen, der am Marktplatz, ganz in der Nähe war. Dieser Dom wurde 1009 gebaut und es ist so dunkel im Innen, dass man das Lichte anmachen musste, obwohl draußen die Sonne schien.
Die Architektur dieser Kirche ist aus der Romanik. Er hat wenige Fenster, obwohl sogar einige von diesen später eingebaut wurden. Die originalen Fenster waren sehr hoch und klein und unter diesen gab es viele Bilder aus dem XIX Jahrhundert.
Der Dom wurde durch einen Brand teilweise zerstört. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde er teilweise modifiziert.
Da am 1. Oktober ?Erntedank-Tag? war, gab es am Altar Gemüse und andere Lebensmittel, die Mainzer gespendet haben.
An den Wänden gab es zahlreiche Fresken und kunstvolle Figuren im Barockstil. Darunter ein Bild mit Gardinen, die den Tag repräsentierten und die Symbole für Tode und Lebens in Form eines Skeletts und eines Menschen.
Normalerweise werden in den Dome keine Taufen durchgeführt, obwohl manchmal auch Ausnahmen gemacht werden.
Im Dom gibt es eine kleine Kapelle, wo die Menschen beten können. Außerdem gibt es einen Kreuzgang, was ungewöhnlich für einem Dom ist Nach dem Besuch des Doms hatten wir von 12:30 bis 15:00 Uhr Freizeit. Da haben wir gegessen und alleine das Stadtzentrum erkunden. Als wir uns wieder auf dem Marktplatz getroffen haben, sind wir mit der S-Bahn zum Bahnhof von Mainz gefahren. Da haben wir gewartet, während Marta und Moni die Reisechecks getauscht haben. Allerdings wussten wir das nicht und haben uns sehr gelangweilt, als wir dort am Bahnhof auf sie warten mussten! Als sie endlich zu uns gestoßen sind, sind wir mit der Bahn zum dem Frankfurter Hauptbahnhof gefahren. Einige sind in Frankfurt geblieben, andere sind zurück nach Bad Homburg und Friedrichsdorf gefahren.

Iri