Concurso del PAD: Clara fue becada!

..con un viaje a Alemania a representar a nuestro país.
Concurso del PAD: Clara fue becada!

MeineErfahrungen in Deutschland
Mein Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland war wirklich wunderbar! Natürlich gab es Momente, in denen es ein bisschen schwierig war, auf der anderer Seite der Welt ohne meine Familie zu sein und nur auf Deutsch zu reden, aber das war auch das Ziel dieses Programms: die Erfahrung des Alleinsein und die Kommunikation mit den anderen auf Deutsch.

Bonn war mein Lieblingsteil der Reise, weil wir uns noch nicht untereinander kannten. Es war der erste Eindruck von Deutschland und meiner Meinung nach, die schönste Stadt, die ich diesmal besucht habe.

Wir sind mit den andere argentinischen Preisträgerinnen zuerst nach Madrid und dann nach Düsseldorf geflogen, wo wir gerade nach dem Flug von den Reiseleitern abgeholt wurden. Ich fand es super, denn wir waren ein bisschen müde, weil wir 12000 km weit von zu Hause ganz alleine geflogen sind, und es war entspannend, verantwortliche Erwachsene endlich zu treffen. Danach sind wir mit dem Zug nach Bonn gefahren, wo wir die anderen Preisträgern von unserem Gruppen kennengelernt haben. Was ich super über unsere Gruppe fand ist, dass es niemand gab, der in Südamerika lebt. Deswegen war dieser Austausch sehr interessant, weil ich viele neue und verschiedene Kulturen kennenlernen konnte. In unsere ersten Stadt haben wir viele Ausflüge gemacht, wie zum Beispiel die Siebengebirge, nach Köln zu fahren oder ein Besuch an der Bonn Universität. Mir gefiel es sehr, die Universität zu besuchen, weil es die Möglichkeit in Deutschland zu studieren gibt, und ich jetzt weiss ich genauer, was ich machen soll, um es zu erreichen. Am letzten Tag haben wir den Internationalen Abend gemacht, wo ich und meine argentinische Kameraden unser Land präsentiert haben. Diese Abend war für mich eine der beste Sachen, die das PAD Prämienprogramm hat. Ich hatte die Möglichkeit viele neue Länder und Kulturen kennenzulernen und alle ohne Vorurteile oder Diskriminierung, sonst mit einer ganz respektvoller Atmosphäre und auch viel Spass.

Nach fünf wunderbaren Tagen, sind wir endlich nach Laufen gefahren, wo wir zwei Wochen in einer Gastfamilie geblieben sind. Dort habe ich bei Amalia Becker und ihrer Mutter gewohnt. Sie wohnen nicht direkt in Laufen, sondern in einer kleinen Stadt die 20 Minuten weit mit dem Bus ist: Freilassing. Jeden Tag sind Amalia und ich zur Schule mit dem Bus gefahren, wo ich Unterricht mit meiner Gruppe und auch mit Amalias Klasse hatte. Im Gegensatz zu Amalia, habe ich eine relativ große Familie, weil ich einen Bruder und eine Schwester habe. Mir gefiel es mit einem Einzelkind zu leben, damit sie fühlt wie es ist, eine Schwester zu haben. Ich habe mich sehr gut mit meiner Gastschwester verständigt, weil wir insgesamt dieselben Interessen hatten. Ich habe eine sehr schöne Zeit in Laufen gehabt und ich konnte viele Sachen über den deutschen Alltag lernen. Ich konnte sehen: wie sie leben, was sie essen, wie das Schulleben einer deutsche Schülerin ist und auch wie sie ihre Freizeit verbringt.

Noch dazu haben wir auch in Laufen viele Orten besucht, wie zum Beispiel die Alten Salinen in Bad Reichenhall oder eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Hörl Kunststofftechnik. Dieser letzte Ausflug war für mich die beste, weil ich mehr über die duale Berufsausbildung lernen konnte und ich weiss jetzt, dass ich gerne das in der Zukunft machen würde. Wir hatten auch einen Internationalen Abend in Laufen, in der wir nationale Gerichte von unserem eigenen Land machen sollten. Ich konnte probieren: belarussische Süßigkeiten, taiwanesische Nudeln, einen schweizer Kuchen und natürlich die übliche deutsche Würstchen, die ich früher nicht gemocht hatte, aber jetzt es ist ein bisschen leckerer für mich. Der letzte Tag in Laufen war am traurigsten, weil wir uns von unserem lieben Gastgeschwister trennen mussten, die wir vielleicht nie wieder sehen werden. Das ist noch etwas wunderbares vom PAD: es erreicht, dass wir uns einander so gerne haben, das niemand 'Tschüss' sagen wollte.

Der nächste Programmpunkt war Hamburg. Dort haben wir das Wattenmeer besucht, das ein bisschen stinkend war, aber trotzdem finde ich diesen Ausflug super, weil wir das mit vielen andere Gruppen gemacht haben. Die Möglichkeit, die anderen Gruppen zu treffen war für mich großartig, weil ich viele neue Freunde machen wollte, und ich denke, dass vielleicht wir zu wenige pro Gruppe waren, aber ich verstehe, dass es aus organisatorischen Gründen so ist.

Noch in Hamburg haben wir eine Gedenkstätte besucht. Für mich persönlich war es super interessant, aber es gab Preisträgerinnen in meiner Gruppe, die zu schwer in eine Konzentrationslager zu spazieren fanden, weil sie Verwandte hatten, die früher in einem waren. Am selben Tag haben wir am Abend in einem sehr lustigen Restaurant gegessen, wo das Essen auf den Tisch, wie in eine Achterbahn, kommt.

Berlin war die letzte Stadt, die wir besucht haben. Es war die größte und die unruhigste. Alle PAD Gruppen haben in dem selben Hotel gewohnt, was ich super fand, weil ich zu allen Presiträgern Kontakt haben konnte. Was ich in Berlin nicht so gut fand war, dass wegen des Größe dieser Stadt, alle Museum oder Sehenswürdigkeiten, die wir besucht haben, waren sehr weit entfernt von dem Hotel. Ich persönlich fühlte mich nicht so gut in dieser Stadt, weil wir zu früh aufstehen und sehr spät ins Bett gehen mussten. Trotzdem war die Hauptstadt Deutschlands für mich, so wie Bonn, die beste Teil dieser Reise! Die Ausflüge waren alle sehr unterhaltsam. Wir haben auch eine Graffiti-Führung durch die Stadt gemacht, was ich super interessant und originell fand.

Das Beste in Berlin war auch, dass wir uns in dieser Punkt schon einander kannten und wir waren so wie eine Familie. Es gab innere Witze und wir wussten, was jeder Preisträger mag und was nicht. Ganz anders als am Anfang, als wir zum Beispiel beim ersten Abendbrot gar nicht miteinander gesprochen haben.

Was ich von der PAD-Erfahrung mitgenommen habe, sind viele neuen Freunde aus der ganzen Welt und auch das Wissen über viele verschiedene Kulturen und Realitäten, die ich niemals gekannt hätte, wenn ich nicht die Möglichkeit von dieser Reise gehabt hätte. Ich fühle mich jetzt reifer und respektvoller, wegen der Kommunikation mit unbekannten Jugendlichen aus der ganzen Welt und der Erfahrung, ein Monat lang weit weg von meiner Familie zu sein. Ich bin sehr dankbar für alles, das dieses PAD-Programm mir geboten hat und auch dafür, dass meine Schule, mir diese Gelegenheit gab. Dieser Austausch war für mich der Preis für viele Jahre engagiertes Lernen der deutsche Sprache.

Clara Neyra Seva, 11. KLasse

Publicado el 29 de Agosto de 2017