Colegio Alemán de Temperley
Colegio Alemán de Temperley
Extensión > Eventos > Visita del Embajador de Alemania a nuestro colegio
publicado el 2 de Mayo de 2012

Palabras del Dr. Gerald Landgraf


Ein großer Tag für die Deutsche Schule Temperley
Die Deutsche Schule Temperley hat Grund zum Feiern. In Anwesenheit des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Günter Knieß, wurde die Aufnahme der Deutschen Schule Temperley in den Kreis der Schulbeihilfeschulen im Rahmen des Pasch-Programmes der deutschen Bundesregierung in einem Festakt gewürdigt. Herr Botschafter Knieß betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des deutschen Auslandschulwesens für die traditionell sehr guten bilateralen Beziehungen zwischen Argentinien und Deutschland. Die große Zahl von 33 deutschen Schulen in ganz Argentinien spiegle die Tatsache wider, dass etwa eine Million Argentinier deutsche Wurzeln aufweise. Herr Botschafter Knieß wies auch auf den persönlichen Gewinn hin, den die Schüler durch das Erlernen des Deutschen ziehen, erschließen sie sich damit doch den Zugang zum zahlenmäßig größten Kultur- und Sprachraum in Europa. Die Anerkennung der Deutschen Schule Temperley als Partnerschule für die Zukunft (Pasch-Schule), sah Herr Botschafter Knieß als Würdigung der jahrelangen und konsequenten Anstrengung aller am Schulleben Beteiligter - des Schulvorstandes, der Verwaltung sowie der Lehrer- und Schülerschaft.
Auf diese Anstrengungen verwies auch Herr Eduardo Koch als Vorsitzender und Vertreter des Schulvorstandes. Er hob die Tatsache hervor, dass es auch im Süden der Capital eine starke deutsche Gemeinde gebe, deren Existenz nun endlich angemessen wahrgenommen werde. Für die anstehenden Veränderungen und Aufgaben im Rahmen der Einführung des IB (Internationales Baccalaureat) als neuen international anerkannten Schulabschluss, beziehungsweise bei den dringend erforderlichen baulichen Erweiterungen der Schule, sei man aber auf eine stärkere Förderung aus Deutschland angewiesen.
Die Gesamtschulleiterin Frau Mariana Vogt ließ im Anschluss in einem historischen Abriss die wechselvolle Geschichte der Deutschen Schule Temperley Revue passieren, von den bescheidenen Anfängen 1930/1931, über die nach dem 2. Weltkrieg erfolgte Enteignung der Schule und den Neubeginn in den 1950er Jahren bis hin zur Einrichtung der Sekundarabteilung 1984/85 und der Anerkennung als erste trilinguale Schule in Argentinien mit der Sprachkombination Spanisch-Deutsch-Englisch. Die bereits laufenden und noch zu unternehmenden Veränderungen im Rahmen des IB sah Frau Direktorin Vogt als vierte Etappe in der Schulgeschichte.
Als Vertreter der Schülerschaft sprach zuletzt Milton Nervegna, der in wenigen Monaten die Schule abschließen und Zahnmedizin studieren wird. In perfektem Deutsch hob er hervor, dass er an der Schule viel über Deutschland gelernt habe und seine Ausbildung als persönliche Bereicherung ansehe. Auch wenn er selbst nicht vorhabe, in Deutschland zu studieren, wolle er die Zeit an der Deutschen Schule Temperley nicht missen.
In persönlichen Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Vorstandsmitgliedern der Schule sowie bei der Besichtigung des erst kürzlich eingerichteten Computerraumes, zeigte sich Herr Botschafter Knieß beeindruckt von der rasanten Entwicklung, den die Deutsche Schule Temperley in den letzten Jahren vollzogen hat.
Auch die nächsten Jahre werden noch wichtige Weichenstellungen erfolgen. Wir wünschen der Deutschen Schule Temperley auf diesem wichtigen Weg alles Gute und das Gelingen der geplanten Vorhaben.

Dr. Gerald Landgraf
Lehrer an der Deutschen Schule Temperley